Kleiner Ort trifft auf Großstadt

Kleiner Ort trifft auf Großstadt „Kunstvernetzt“ schließt dreiwöchige, internationale Ausstellung im „KuNo“ mit Finissage ab. Ein Bericht von Stefanie Hoffman aus der Leine-Deister-Zeitung (Seite 12) Ausgabe vom 12.09.2016.

kleiner-ort-trifft-auf-grosstadt NORDSTEMMEN I Der Vernetzungsgedanke beinhaltet den Transport kreativer Impulse, unterstützt Akzeptanz sowie Toleranz und schafft ein bewegendes Miteinander – das ist der Grundgedanke der besonderen Ausstellung der Initiative „Kunstvernetzt“. Anlässlich der Eröffnungsausstellung vom Kunsthaus Nordstemmen im vergangenen Februar entstand auch die Idee, mit dem Ausstellungsformat „Kunstvernetzt“ die Begegnung von Künstlern fortzuführen.
Die Initiative versteht sich selbst als Projekt von Künstlern zum gegenseitigen Austausch und der Kooperation. Nach zwei sehr erfolgreichen Ausstellungen in Hannover und Eckernförde erreichte „Kunstvernetzt“ nun auch seine dritte Station in Nordstemmen und blickte anlässlich der Finissage am vergangenen Sonnabend auf drei erfolgreiche Austellungswochen zurück. Das Besondere war die internationale Komponente mit Künstlern aus Chicago. „Jedes Jahr stellen andere Künstler ihre Werke aus. Ich begleite das Projekt aber immer noch. Die Ausstellungen werden von Künstlern für Künstler organisiert. Mal sind sie groß, mal etwas kleiner. Immer entstehen neue Impulse. Es ist sehr interessant, Nordstemmen mit einer Großstadt wie Chicago zu verbinden“, erzählte Renate Golde, die die Ausstellung gemeinsam mit dem Burgdorfer Künstler Lars Schumacher organisierte. Insgesamt stellten in den vergangenen drei Jahren 63 Künstler im Rahmen von „Kunstvernetzt“ aus. In Nordstemmen sind es zwölf, davon kommen fünf Künstler aus Chicago, die anderen aus Nordstemmen, Hannover und der Umgebung. „KuNo“-Mitglied Martina Rick stellte ihre Werke im vergangenen Jahr in Eckernförde aus und beteiligte sich nun an der Organisation. Auf diese Weise entstand auch die Verbindung zwischen der Initiative „Kunstvernetzt“ und dem „KuNo“. Den Kontakt mit den Künstlern aus Chicago stellte Renate Golde im Februar her und bewies nun, dass große Ausstellungen mit internationalen Künstlern nicht nur in großen Städten, sondern auch auf dem Lande möglich sind – wenn auch in einem kleineren Umfang. Auch Gemeindebürgermeister Norbert Pallentin ist begeistert, wie die Initiative die künstlerische Szene Nordstemmens und des Landkreises Hildesheim mit Hannover und Chicago verbindet, erweitert und nachhaltig bereichert. Ziel der Ausstellungen ist es, einen Fokus auf die Vielfalt und die Qualität der Kunst zu richten. Die einmal jährlich wiederkehrenden „Kunstvernetzt“ -Ausstellungen präsentieren an verschiedenen Orten eine große Vielfalt, so dass verschiedenen Ausdrucksformen und Stilarten Seite an Seite ausgestellt werden. Das Niveau der Ausstellung wird durch den qualifizierten Zugang der Juroren gesichert. Die Jury besteht dabei aus routinierten Künstlern, die nach der Annahme der Werke auch dafür sorgen, die Ausstellung zu hängen. „Kunstvernetzt“ soll kreative Impulse über Stadtgrenzen hinaus weiter geben, angehende und etablierte Künstler zusammenbringen, Akzeptanz und Toleranz schaffen, Projekte, die sich aus den Kontakten untereinander ergeben, unterstützen sowie Künstler aller Genres ansprechen und gleichberechtigt zusammenbringen. All das erfüllte auch die Ausstellung in Nordstemmen. Mit der Intention, dass Kunst für alle da ist und Menschen zusammenbringt, fand man im „KuNo“ also den perfekten Ort für das Geschehen. Unter den zahlreichen Malereien, Aquarellen, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien stach ein Bild besonders hervor. „Es war eine spontane Idee. Wir hatten noch Platz, und so entstand die Idee zu einem ganz neuen Bild. Alle Künstler arbeiteten gemeinsam daran, und nun soll es ganz zum Schluss anlässlich der Finissage versteigert werden“, berichtete Renate Golde. Für die nächste Ausstellung 2017 in Hannover ist schon einiges geplant. Ziel ist es, den Wiedererkennungs- und Wiederholungswert der Initiative „Kunstvernetzt“ zu steigern und zu etablieren. Mit der Ausstellung in Nordstemmen sind auch die beteiligten Künstler Anke Richert-Korioth, Bill Morton, Cornelia Brand-Sarstedt, Elizabeth Parker, Joanna Szymanska, Judith Riemer, Kim-Denise Uhe, Marianna Buchwald, Marion Kerns-Robbert, Norbert Klora, Ralf Sommer und Silvia Withöft-Foremny sehr zufrieden.

Vielen Dank an die Redakteurin Stefanie Hoffmann und das Team der Leine-Deister-Zeitung – Frau Larissa Zimmer – für die Berichterstattung.
Die Online – Zeitung erreichen Sie über: www.leinetal24.de

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