Mit Engelzungen in Berlin unterwegs ….

Karte - Engelszungen - BerlinAn diesem Wochenende wird in der „Bianco A Nero – Galerie“ in der Harzburger Str. 3a in 13187 Berlin-Pankow ein internationales Kunstprojekt zum Thema „Engelzungen – Tongues of Angels – Le lingue degli Angeli“ vorgestellt.

Mit Engelszungen reden oder sprechen bedeutet jemanden zu überzeugen versuchen oder eindringlich und betörend reden. Es ist ein Bedeutungsvolles Wort, das aus der Bibel stammt. Im 1. Kor 13,1 heisst es „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Es steht auch dafür, „seiner Zunge freien Lauf lassen“. Ihren freien Lauf zeigen gleich 150 KünstlerInen und Autoren aus 28 Ländern u.a. Brasilien, Niederlanden, USA, Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien, Russland, Türkei, Japan, Australien und Uruguay in künstlerischen Beiträgen die jeder Künstler frei bis zum Format 20×30 cm frei gestalten konnte.

Juliana Hellmundt ist die Kuratorin und Initiatorin der Ausstellung. 1969 in Trjavna- Bulgarien geboren, ist Diplomierte Holzbildhauerin / Malerin und hat Kunst- und Bildgeschichte und Geschichte an der Humboldt-Universität in Berlin studiert.

Nach einer ersten Atelier-Schau der vielen Werke im Dezember 2015, wird die Ausstellung am 27. Februar 2016 musikalisch mit 3 Live-Act´s in der Galerie einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Ich freue mich mit meiner Arbeit dabei zu sein. Die Galerie „Bianco A Nero“ lädt ein um die vielfältigen künstlerischen Positionen über das Thema „Engelszungen“ zu bewundern. Vertreten sind die unterschiedliche Techniken u.a. Zeichnung, Aquarell, Collage, Fotografie, Objekt-Kunst aber auch Lyrik und musikalische Kompositionen.

Die 150 teilnehmenden Künstler aus 28 Ländern sind aus Argentinien: Viviana Chernjul, Australien: Robert Ives; Belgien: Miche-Art-Universalis, Parlette Adler; Bosnien-Herzegowina: Natasa Stanisic; Brasilien: Eni Ilis, Dórian Ribas Marinho, Christina Rios Leme, Carlos Mossri, Karla Kolberg Lipp, Maria Kuhn, Neiva Mattioli Leite, Vera Regina Presotto, Therezinha Fogliato Lima, Erminia Marasca Soccol, Jane Beatriz Sperandio Balconi, Jeanete Ecker Kohler, Sirlei Caetano, M. Julieta R. Damasceno Ferreira, Luiza G. P. Gutierrez, Iedaf Mariano, Carmen Remedios, Leci Bohn, Maria Darmeli Araujo, Mara Caruso, Alexandre Lettnin, Mirs Monstrengo, Lilian Pacheco, Chile : Victor Femenias von Willingmann; Dänemark: Poul Poclage; Deutschland: Wolfgang Kraus Aka Welfchen, Horst Tress, Holger Wendland, Roland Halbritter, Lutz Beeke, Reinhard Ploetz, Ingeborg Koch-Haag, Andreas Horn, Annette Behlan, Christian Badel, Susanne Schumacher, Jürgen O. Olbrich, Henriette Müller, Angela Behrendt, Lars Schumacher, Michael Wagner, Morena Regaiolli, Margitta Sündermann, Paola Telesca, Wolfgang Faller, Susanna Lakner, Rüdiger Koch, Beate Tischer, Robert Hogervorst, Juliana Hellmundt, Renée Hendrix, Celia Mehnert, England: Simon Warren Vycki Angel;Finnland: Anja Mattila-Tolvanen Frankreich: Michel Della Vedova, Richard Baudet, Nicolas de la Casiniere, Marthe Poussin, Griechenland: Katerina Nikoltsou, Demetrios Coutarelli Iran: Sara Dehghan; Italien: Giovanni und Renata StraDADA, Daniele Virgilio, Ilaria Pergolesi, Claudio Grandinetti, Paola Toffolon, Maria Teresa Cazzaro, Oronzo Luizzi, Rossana Bucci, Roberto Scala, Paulo Lionetti, Lucia Longo, Tiziana Baracchi, Rosanna Veronesi, Mirta Caccaro, Daniele Davalli, Antonella Prota Giurleo, Marzia Maria Braglia, Massimo Medola, Francesco Mandrino, Pietro Romano Matarrese, Luigino Solamito, Albina Dealessi, Mabi Col, Franco Scarano, Lancillotto Bellini, Alberto Sordi, Japan: Ryosuke Cohen, Shin Tanabe, Mexico: Carolina de Alba Garza, Fabian Giles, Niederlanden: Ruud Janssen Nico van Hoorn Ludo Winkelman Österreich: Monika Mori, Klaus Pinter; Polen: Robert Znajomski, Bernadeta Wdzieczna; Portugal: Antonio Mousinho, Maria José Silva-Mizé; Rumänien: Mariana Serban, Catalin Precup; Russland: Mikhail Pogarsky, Alexander Limarev, Daria Gulay, Natalia Gulay; Schweiz: PWK – Peter Kaufmann, Rossi Patrizio; Spanien: Daniel de Cullá,Pedro Bericat, Miguel Jimenez, Antonia Mayol Castello, Miguel Zavarof,; Türkei: Meral Agar, Prof. Dr. Mustafa Cevat Atalay; Ungarn: Torma Cauli; Uruguay: Clemente Padin;USA: Diana Keys, Kalina Pavlova, John M. Bennett PhD, Moan Lisa, Judy Skolnick, Rachel Burianek, Theanoe Christos, Alexis Dahl, Nancy Raen Mendez, John Roy Litwiler, Jr, Brakston Farrer, Christina N. Wilson, Dillon Damrath, Mark Theriac, Christian Smith, Drew Maurer, Jillyn Chang, T. Tork, Monica Rex, Russel Manning, Jason Brown, Laurel Lueders, Conie Jean, Cameron Terhune, David Stanley Aponte, Paul Christop Valadez, Crackerjack Kid.

Der Abend wird um 19:00 Uhr Improvisation mit Makiko Tominaga-Butoh Tanz, Marcel Schmid – Saxophon, Celia Mehnert und Paola Telesca mit Projektionen eröffnet. Um 20:00 Uhr sind Christian Badel mit Mail-Art Performance und die Ausstellungseröffnung der Projektausstellung geplant. Ausklang um 21:00 Uhr mit SALTY DOG & SOURPUSS einer Live Country Blues Musik mit ANDREW SIER – voc., git. ANJA CLARISSA GILLES – fiddle, vocal ,Der ist Eintritt frei. Die FiNISSAGE findet am Samstag, den 16. April 2016 in der Galerie Bianco A Nero in Berlin-Pankow statt. Verkehrsverbindung: S+U Bahnhof Pankow, Tram 50 bis Mendelstr. / S Bahnhof Heinersdorf, 8 min. Fussweg.

Kontakt: www.paola-telesca.de

Bericht mit Fotos: www.myheimat.de und www.im-altkreis.de

Jheronimus Bosch Art Center – NL

12715325_10205600000016229_5549098574219661111_n„Von Bruegel bis Bosch …“ Eine ganze Stadt feiert seine Künstler. Vielleicht das ganz große Kunst-Ereignis in diesem Jahr 2016. Im Turm des Jheronimus Bosch Art Center sind Susanne Schumacher und Lars Schumacher mit je einer Arbeit vertreten. Die Ausstellung ist seit gestern Abend eröffnet und läuft bis in das Jahr 2017. Erstmals sind eine große Anzahl der Werke von Jheronimus Bosch zum Jubiläum „500 Jahre“ an den Entstehungsort zurückgekehrt.
Weitere Informationen zum Jubiläum und den Ausstellungen:http://www.bosch500.nl/

KUNST MACHT SICHTBAR – Ausstellung in Nordstemmen

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Vernissage am 12. Februar um 18.00 Uhr anlässlich der Neu-Eröffnung des „KuNo – Kunsthaus Nordstemmen e.V.“ lädt der jüngste Verein in Nordstemmen ein. Gastkünstler der ersten Ausstellung sind Renate Golde, Mansha Friedrich, Gabriele Klimek, Kirsten Handelmann, Cornelia Brand-Sarstedt, Elisabeth Kopjar, Susanne Eisermann, Suleika Riemann, Inga Mihailovic und Lars Schumacher. Musikalisch begleitet wird der Abend durch Franz Gottwald.

Aus einer Vision wurde Wirklichkeit – Kunst ist Kommunikation und somit auch soziale Interaktion. Kunst braucht Betrachter, braucht Dialog und Reflexion, bildene Kunst braucht Öffentlichkeit. Und die Öffentlichkeit braucht bildende Kunst. In diesem Falle geht es um regionale Gegenwartkunst. Schön zu wissen, wenn man weiß,wo man sie findet. Kim-Denise Uhe , 1. Vorsitzende Kunsthaus Nordstemmen e.V. wird die Künstlerinnen und Künstler sowie interessierte Gäste begrüssen. Frau Dr. Cornelia Ott, stellv. Bürgermeisterin Nordstemmen wird die Grußworte sprechen. Birgit Krauß, Leiterin des Kulturbüros des Landkreises Hildesheim und Stefan Könneke werden erwartet.

Das „Kunsthaus Nordstemmen e.V. “ ist als Zusammenschluss aktiver KünstlerInnen entstanden. Im Herbst 2015 bildete sich die Verbindung aus Atelierhaus und Kunstverein mit dem Ziel Kunst und Kultur in Nordstemmen und Umgebung zu fördern und kostengünstige Ateliers für KünstlerInnen und Künstler zur Verfügung zu stellen. So unterschiedlich die Stile der hier arbeitenden KünstlerInnen sind, so vielfältig sind die Aktivitäten und Veranstaltungen in den Räumen des KuNo. Neben Austellungen regionaler und überregionaler KünstlerInnen, Malkursen und Workshops für kunstinteressierte Menschen sowie einer Kindermalschule bietet das KuNo Konzerte, Lesungen und einen Ort, um in einen Dialog zwischen Künstlern und Betrachtern zu treten, so Kim-Denise Uhe, Martina Rick, Marion Kerns-Röbbert und Judith Riemer auf ihrer Homepage: www.kunsthausnordstemmen.de. Hier werden aktuellen Veranstaltungen und die Angebote der Malschule regelmäßig veröffentlicht.

Bericht auf  www.myheimat.de
Homepage: www.larsschumacher.de

 

 Fotos Martina Rick (KuNo Kunsthaus Nordstemmen e.V.

CulturBridge – Ausstellung in Chicago

CulturBridge

„Culture Bridge“ Ausstellung vom 20.02. – 29.02.2016 in Chicago verbindet künstlerisches Schaffen in Deutschland und den USA. „Wir wollen den Dialog zwischen den Kulturen verbinden, viele verschiedene Kunstformen verwenden. Wir fördern den einzigartigen und spezifischen Geschmack unserer Sprache, Kunst, Dichtung, Musik, Tanz und Tradition.“ so Marianna Buchwald, Kuratorin der neuesten „Culture Bridge“ Ausstellung im DANK-Haus / Galerie Scharpenberg in Chicago, die in Chicago lebt und regelmäßig in Deutschland das Scharniertheater vom Vater Hans-Ulrich Buchwald aktiv weiterführt.

Mehr als 50 internationale Künstler stellen in Chicago aus. Unter den Werken ist eine neue Arbeit aus Hannover dabei. Die Künstlerin Renate Golde, bekannt für Ihre monochromen Arbeiten mit Holz und Gold und der international arbeitende Künstler Lars Schumacher (Fotografie & Soziale Plastik) reflektieren in einem Triptychon die Ereignisse vom 13. November 2015. Die Arbeit entstand in Paris und Hannover. „Kunstvernetzt“ und „Culture Bridges“ sind Projekte bzw. Bewegungen, bei denen Renate Golde stark engagiert ist und über die, diese Zusammenarbeit zustande gekommen ist. Anläßlich der Vernissage am 20. Februar 2016 und während der Ausstellungszeit (bis zum 29.02.2016) wird sie in Chicago auch als Vertreterin dieser nationalen und internationalen Künstlerverbindung weitere Verbindungen knüpfen.

chicagoVon Hannover über Paris nach Chicago

Künstler: Renate Golde und Lars Schumacher stellen in Chicago ihre Arbeit mit dem Titel „Paris 13.11.15“ aus. Grösse: 120 x 60 cm, Material: Collage aus Holz/Wolle/Acryl;
Erste Ausstellung: „Culture Bridge“ Ausstellung vom 20.02. – 19.03.2016 in Chicago

Die gemeinsame Arbeit entstanden im November / Dezember 2015 in Paris und Hannover. Die Zusammenarbeit der Beiden eigenständigen Künstler aus Hannover entstand über die Künstlerverbindungen „Kulturbrücke“ und „Kunst vernetzt“. Mit dieser Arbeit setzen die Künstler ein Zeichen um dem Terror in der zivilen Gesellschaft keinen Raum zu geben. Deformierte Getränkedosen, in einer Live Aktion an den Orten der Anschläge vom 13. November 2015 in Paris entstanden (im 10. und 11. Arrondissement, Bataclan, Place de la République) symbolisieren die zerstörerische Kraft, Draht und Wolle den Zusammenhalt und die Verarbeitung mit unterschiedlichen Ansätzen sich diesem Thema zu stellen und eine Verbindung herzustellen.

Was war passiert?

Die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris waren koordinierte, islamistisch motivierte Attentate an fünf verschiedenen Orten im 10. und 11. Pariser Arrondissement sowie an drei Orten in der Vorstadt Saint-Denis. Nach Angaben der französischen Regierung wurden 130 Menschen getötet und 352 verletzt, davon 97 schwer. Außerdem starben sieben der Attentäter in unmittelbarem Zusammenhang mit ihren Attacken. Zu den Anschlägen bekannte sich die terroristische Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS).

Die Angriffsserie am Freitagabend richtete sich gegen die Zuschauer eines Fußballspiels im Stade de France, gegen die Besucher eines Rockkonzerts im Bataclan-Theater sowie gegen die Gäste zahlreicher Bars, Cafés und Restaurants. Es handelte sich um mehrere Schusswaffenattentate, ein Massaker mit Geiselnahme sowie sechs Explosionen, die von Selbstmordattentätern mit Sprengstoffwesten ausgelöst wurden. Die Sprengstoffwesten bestanden aus Elementen von Getränkedosen.