Foto-Ausstellung überrascht mit Motiven

SolingerTageblatt24082015In den Clemens-Galerien sind die Aufnahmen bis Ende Oktober zu sehen – viele zeigen Solingen.

Solinger Tageblatt vom 24.08.2015, Artikel von Karl-Rainer Broch.

Die wohl ungewöhnlichste Fotoausstellung der letzten Jahre in Solingen wird am kommenden Samstag, 29. August, um 12 Uhr in den Clemens-Galerien eröffnet: 32 Lichtbildner aus dem bergischen Land, vornehmlich aus Solingen, präsentieren in den Räumen von Nanu Nana gegenüber dem Cinemaxx ihre individuellen Ergebnisse. Diese sind bis zum 24. Oktober zu sehen.

Timm Kronenberg, Organisator der City-Art-Galerien, hatte mit seinem Aufruf genau den Nerv getroffen. Er stellte die rhetorische Frage: „Ist Fotografie Kunst?“ Viele Werke liefern die Antwort. Die 32 Plätze mit je zwei sieben Meter langen Bauzäunen waren in kürzester Zeit vergeben. Am Samstag wurden die letzten Bilder gehängt, und man konnte sich schon bei der ersten Durchsicht davon überzeugen, dass die Motive künstlerisch ganz neue Blickwinkel auf das Leben in Solingen erlauben.

Die Fotos werden durch Verfremdung zum Kunstwerk. Die ganze Vielseitigkeit wird ausgeschöpft. Neben herkömmlichen analog produzierten Bilder nehmen digital bearbeitete Bilder großen Raum ein. „Ein Foto ist heute kein Dokument mehr, sondern durch Verfremdungen zum Kunstwerk erhoben“, meinte ein Aussteller.

Lars Schumacher FotoKunst in Solingen
Das Ergebnis der zwischen 19 und 72 Jahre alten Fotografen ist so imposant, dass man sich unbedingt die Präsentation ansehen sollte. Geöffnet ist die Ausstellung, die neben Timm Kronenberg von Viviane Bayerl als Ansprechpartnerin betreut wird, freitags von 17.30 bis 20.30 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr. „Dann kann man zwischen Kino und Einkauf die Bilder besichtigen“, so Kronenberg.

Porträt-Fotograf Julian Marochow begrüßt die Foto-Ausstellung: „Die leeren Räume werden belebt, außerdem kann ich meine Sachen der Öffentlichkeit zeigen. Sonst sind die Bilder nur online zu sehen.“ Es gibt viel zu entdecken: Aufnahmen von Veranstaltungen, Städtelandschaften, Einblicke in Betriebe oder nachdenkliche Interpretationen wie Hans-Georg Wenkes Thema „Das Leben ist . . .“ Lars Schumacher ließ die proträtierten Figuren eine individuelle Maske des Gesichts malen, Andreas Horn verfremdete Polaroidfotos, und Ulli Steinküller erlaubt mit seinen Zweisicht-Bildern überraschende Perspektiven.


solinger bote24082015
Vielen Dank auch an die Zeitung „Solinger Bote“, bei der meine Serie „FACE a BOOK“ im Titelbild sehr schön in Szene gesetzt wurde.

Herzlichen Dank an die Medienvertreter, die die Arbeiten 32 FotografINNen bereits vor der Vernissage gut in Szene setzen. Print- und Online Medien, Hörfunk und auch bewegte Bilder wurden mit der Kamera aufgenommen. Danke, mit Euch freuen wir uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher der Ausstellung. Wir, das sind die TeilnehmerInnen: Wolfgang Vomm, Chris Link, Silke Schorn, Rainer Schorn, Dietmar Ring, Wolfhard Welzel, Schorsch Wenke, Norbert Sarrazin, David Baltus, Daniela Tobias, Frank Reimann, Christopher Flohr, Rainard Buchmann, Jochen Brillowski, Peter Holtfreter, Silke Brenner, Jürgen Engler, Ute Puslat, Thomas Becker, Ulli Steinküller, Leo Niederhagen, Kathi Bondzio, Leon Sinowenka, Annabelle Schleder, Paul von Wolfsburg, Julian Marochow, Olaf Thierfelder, Matthias Kunde, Andreas Müller, Daniel Giesler, Andreas Horn und Lars Schumacher.

Seit dem Aufbau sind viele der Fotokünstler sehr begeistert, welche bunte Mischung an Menschen, Bildern und Präsentationsformen hier präsentiert werden und über die nächsten neun Wochen zu bestaunen sind.

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