Ausstellung in der Galerie Carlshöhe – Eckernförde

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Vom 22.03. – 10.05.2015 stelle ich zwei arbeiten in Eckernförde in der Galerie Carlshoehe aus. Anschrift: Carlshoehe 78 in 24340 Eckernförde; Öffnungszeiten der Galerie: Mittwoch 15:00 18:00 Uhr, Samstag/Sonntag 14:00–17:00 Uhr und nach Vereinbarung

31 Künstlerinnen und Künstler aus der Region Hannover zeigen Kunst in Eckernförde / Schleswig Holstein.
„Kunst erweitert und bereichert das kulturelle Leben – weltweit. Sie findet sich in Museen, Institutionen und dem öffentlichen Raum wieder und prägt somit jederzeit einen Teil unseres Lebens“, so Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover in seinem Grußwort für diese Ausstellung. Die Initiative „Kunst vernetzt“ wurde 2014 als Kooperationsprojekt der in Hannover lebenden Künstlerin Renate Golde gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern aus Eckernförde/Carlshöhe entwickelt. Der Vernetzungsgedanke beinhaltet den Transport kreativer Impulse, unterstützt Akzeptanz sowie Toleranz und schafft ein bewegendes Miteinander. Als „Kulturaustausch per Excellence“ lobt Jörg Sibbel, Bürgermeister der Stadt Eckernförde diesen Vernetzungsgedanken und begrüßt die KünstlerInnen und BesucherInnen persönlich anlässlich der Vernissage am 22. März 2015 um 15 Uhr in der Galerie auf der Carlshöhe in Eckernförde.
Das erste Ergebnis des kreativen Miteinanders war im Mai 2014 in der erfolgreichen Ausstellung von 20 Eckernförder Künstlerinnen und Künstlern im SofaLoft in Hannover zu sehen. In der nun anstehenden Austauschausstellung in der Eckernförder Galerie Carlshöhe zeigen jetzt 31 Künstlerinnen und Künstler aus Hannover die Vielfalt ihres künstlerischen Könnens. Rund 100 Kunstwerke aus hannoverschen Ateliers bilden ein geballtes künstlerisches Potential, in dem auch die menschenverbindende Kraft von Kunst zum Ausdruck kommt.
Es werden Werke folgender Künstler ausgestellt: Angelika Holzbach, Angelika Zeisberg, Bernd Boettcher, Burkhard Görschel, Cathy Beck, Cornelia Scholz, Eiko Weigand, Elisabeth Kopjar, Franz Betz, Gio Dudek-Panten, Gunda Kaper-Lührs, Hans-Jörg Dörfel, Horst Voigtmann, Ilona Arndt, Jens Nagler, Katharina Kubiak, Lars Schumacher, Line Hübotter, Marion Pusch, Martina Rick, Regine Schulze, Renate Golde, Sibylle Frucht, Susanne Gundermann, Susanne Schumacher, Tomasz M. Fudala, Ute Rönnpag-Lohmeyer, Werner Serafin, Wilfried Ohrenberg, Zaven Hovannisyan, Zoe Mac Taggart

Soziale Plastiken im Rathaus Barsinghausen

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Soziale Plastiken im Rathaus

VON JÖRG ROCKTÄSCHEL (HAZ / Calenberger Zeitung 07.3.2015)

Barsinghausen. Drei großformatige Porträts fallen den Besuchern des Rathauses I sofort auf, wenn sie die Halle betreten: ein Mädchen und zwei Frauen, vom Künstler Lars Schumacher an den von ihnen ausgewählten „Wohlfühlorten“ fotografiert. Die Porträts von neun weiteren Frauen hat er miteinander kombiniert.

Die Bilder sind ein Teil der gestern von der Gleichstellungsbeauftragten Susanne Brandts und Bürgermeister Marc Lahmann eröffneten Ausstellung „wo man – Lebenswelten von Frauen in der Region Hannover“. Schumann hat mit den Frauen und dem Mädchen gesprochen, sie zu Bildung, Beruf, Partnerschaft, Liebe und Kindern gefragt. Daraus ist eine Toncollage entstanden. Bild und Ton zusammen ergeben eine „soziale Plastik“ – ein Thema, mit dem sich der aus Burgdorf stammende Künstler seit Jahren beschäftigt.

In der Ausstellung anlässlich des Internationalen Frauentags (Sonntag, 8. März), die bis zum 4. April zu sehen ist, hat Brandts Karten ausgelegt. „Frauenqoute – pro und contra“ steht darauf. Sie hofft, dass viele Besucher die Karten ausfüllen werden, und will die Anregungen und Vorschläge für ihre künftige Arbeit nutzen. Dass der Bundestag gestern eine Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsräten großer Unternehmen beschlossen hat, bezeichnete sie als historisches Ereignis. Dennoch sei bei Weitem noch nicht alles für eine echte Gleichstellung erreicht.

Lahmann zeigte sich zuversichtlich, dass das Geschlecht als Auswahlkriterium schon bald keine Rolle mehr spielen werde. Für den musikalischen Rahmen der Eröffnung sorgten Schüler von Musiklehrerin Eva-Maria Kuhlmann aus Egestorf.

“wo man” – Diese Ausstellung ist auch für Männer geeignet

 

Künstler zeigt Lebenswelten von Frauen aus der Region / Die soziale Plastik kann noch bis zum 7. April im Rathaus besichtigt werden.

deister-echoBARSINGHAUSEN (ta). Anlässlich des Internationalen Frauentages wurde heute im Rathaus I eine ganz besondere Ausstellung des Burgdorfer Künstlers, Lars Schumachers, eröffnet. In fotografischen Portraits hat er sich mit den Lebenswelten von zwölf Frauen aus der gesamten Region auseinandergesetzt, die im Ganzen eine soziale Plastik bilden. Zustande gekommen ist die erste Einzelausstellung Schumachers auch durch den Kontakt zur städtischen Gleichstellungsbeauftragten, Susanne Brandts, die an die Einführung des Wahlrechts von Frauen vor knapp hundert Jahren erinnerte. Es sei zu hoffen, dass in weiteren hundert Jahren keine Gleichstellungsbeauftragten mehr nötig seien, so Brandts. Im Beisein von rund 40 Interessierten wurde die Ausstellung vom Flötenkreis “Felix Flautina” musikalisch umrahmt. Zudem gab der Künstler Einblicke in den Werdegang seines Werkes. Besucher können sich übrigens aktiv einbringen und ihre Anregungen und Ideen auf beigelegten Kärtchen notieren und in der Rathaushalle abgeben.